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Demenz Parcours für Pflegeazubis

Viele Fotos von verschiedenen Situationen beim Frühstücken liegen auf einem Tisch

Das Team vom Pflegestützpunkt Landkreis Emmendingen zu Besuch

Wi3 füh13len sch Menvvschen mip3t DemenzEerkrankung, w5ie sieVht ih4r ALlltag aus ud wie könn3Ken Pflegefachkräfte die5xsen Personen hüßelfen? Den Umgang mit Vergessen und Verwirrung lernen.

Demenz-Parcours in der Pflegeschule: Demenz erlebbar machen.

Wie fühlt es sich an, wenn vertraute Abläufe plötzlich schwierig werden? Wenn beispielsweise all die kleinen Abläufe und Aufgaben beim Richten eines Frühstücks überfordern? Wenn Geräusche oder Ansprachen schwierig einzuordnen sind? Und wie verändert sich das eigene Erleben, wenn man sich nicht mehr auf das verlassen kann, was bisher selbstverständlich war?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Auszubildenden unser Pflegeschule beim Besuch des Pflegestützpunktes des Landkreises Emmendingen. Gemeinsam wurde ein Demenz-Parcours durchgeführt, der den angehenden Pflegefachkräften einen ganz besonderen Perspektivwechsel ermöglichte.

Demenz verstehen – durch eigenes Erleben

Der Demenz-Parcours besteht aus verschiedenen Stationen, an denen typische Alltagssituationen nachempfunden werden. Die Auszubildenen waren dabei gefordert, vertraute Tätigkeiten unter erschwerten Bedingungen zu bewältigen.

Dabei ging es nicht darum, eine Demenzerkrankung „nachzuspielen“. Vielmehr sollte erfahrbar werden, welche Unsicherheit, Überforderung, Hilflosigkeit und Frustration entstehen können, wenn gewohnte Fähigkeiten plötzlich nicht mehr zuverlässig zur Verfügung stehen.

Was im Alltag für uns selbstverständlich ist – sich anzuziehen, etwas zu greifen, sich zu orientieren oder eine einfache Aufgabe auszuführen – kann für Menschen mit Demenz zu einer großen Herausforderung werden.

Perspektivwechsel schafft Verständnis

Während des Parcours wurde deutlich, wie schnell eine zunächst einfach Situation zu Stress führen kann. Manche Aufgaben sorgten für Verunsicherung, andere für Frustration oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden.

Genau diese Erfahrungen regten die Azubis zum Nachdenken an: Wie möchte ich selbst behandelt werden, wenn mir etwas nicht gelingt? Wie kann ich demenziell erkrankten Menschen Sicherheit und Struktur geben? Welche Worte, Gesten und Handlungen können unterstützen?

Ein herzliches Dankeschön an die Beraterinnen vom Pflegestützpunkt im Landkreis Emmendingen.

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